Ayurfit durch die Menopause


Der Menstruationszyklus ist ein monatlicher interner Reinigungsprozess der nicht nur dem Reproduktions-System sondern dem ganzen Körper zu Gute kommt. Sobald die Menstruation ausbleibt entfällt somit eine der wichtigsten Reinigungsmaßnahmen. Ayurveda betrachtet die Menopause als Beginn einer Transition im Leben der Frau. Mittels gesunder Diät und bewussten Lebensstil kann dieser Übergang durchaus ohne Komplikationen durchlaufen werden.


Nach der Indischen Philosophie, ist die Phase der Menopause spirituell wichtig, weil sie am Beginn der Reise zu vanaprastha ashram steht. Eine Phase in der man lernt loszulassen, im eigenen Bewusstsein zu wachsen und sich auf eine Art innere Reise zu begeben. Menopause kann daher durchaus als Chance erkannt mit einer positiven Einstellung angenommen werden.


Menopause ist auch ein Wechsel vom pitta dominanten Stadium in ein vata dominantes Stadium. Dieses aus dem Gleichgewicht geraten der dosas kann zu folgenden Symptomen führen:




· Austrocknen von Haut, Haaren und Nägeln

· Schlaflosigkeit, Ängstlichkeit

· Herzstolpern

· Depression, Schwäche

· Verlust an sexueller Aktivität

· Nachlassen der Gedächtnisleistung, Schwierigkeiten in der Konzentration

· Stimmungsschwankungen und Gereiztheit

· Hitzewallungen und Nachtschweiß

· Kopfschmerzen oder Migräne

· Scheidentrockenheit

· Flüssigkeitsansammlungen, Gewichtszunahme

· Brustspannen

· Muskel und Gelenksschmerzen


Ayurveda verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz in der Therapie des Klimakteriums, der die Zuhilfenahme von Pflanzen, manuellen Therapien, Ernährung, und Bewegung umfasst und damit eine wirklich aussichtsreiche Hilfestellung zur Linderung der Symptome schafft.


Für die Erstellung einer der Lebenssituation angepassten Tagesroutine, um die Bioenergien des Körpers auszugleichen und die Balance im Körper wieder herzustellen steht ihr AyurVienna Therapeuten Team gerne zur Verfügung. Für eine rasche Linderung der Symptome ist auch in dieser Situation eine Panchakarma Kur anzuraten, begleitet von einer aufbauenden Therapie zum Erhalt der neu gewonnenen Ausgewogenheit.


Wertvolle Hinweise zu Ernährung und Verhalten



· Bevorzugt warmes, frisch gekochtes Essen und warme Getränke, das zu möglichst regelmäßigen Tageszeiten eingenommen werden soll. Die Versorgung mit Flüssigkeit ist besonders wichtig.


· Phytoöstrogenreiche Nahrung, wie Sojabohnen, Kichererbsen, Mungbohnen, Karotten, Granatapfel, Spargel, Leinsamen, Sesam, Haferflocken und Yamswurzel.


· Vorzugsweise Nahrung aus biologischem Anbau, Datteln, Feigen, Rosinen, Mandeln, Gurken, Melonen, Ghee und Kokoswasser sind besonders empfehlenswert.


· Gewürze wie Kreuzkümmel, Fenchel, Koriander und Kurkuma sollten beim Kochen unbedingt verwendet werden, oder auch mit heißem Wasser aufgekocht als Tee verzehrt werden.


· Übermäßiger Genuss von scharfen, salzigen und sauren Dingen sollte vermieden werden. Somit sollte mit Chilis, Pfeffer, saurem Essen (z.B. Essig und Senf), eingelegtem Gemüse sparsam umgegangen werden.


· Alles, das die Hitze im Körper steigert, wie z.B. Heiße Getränke, scharfes Essen, Sonnenexposition, heißes Wetter und Rotwein sollte möglichst vermieden werden.


· Den Konsum von Kaffee, sowie von raffiniertem Zucker, eiskalten Getränken und rohen Salaten bitte nach Möglichkeit einschränken, ebenso Junkfood und kohlensäurehaltige Getränke.


· Besser sind Aufgüsse aus der Vetiver Wurzel, shatavari (indischer Spargel) oder Koriander Samen.


· Tägliche Ölmassage (Selbstmassage) ist hilfreich. Es ist empfehlenswert 14-tägig bis monatlich Ayurvedamassage bei der Therapeutin Ihres Vertrauens in Anspruch zu nehmen.


· Achten Sie auf eine regelmäßige Darmentleerung.


· Erbauliche, langsame und beruhigende Yoga Positionen, und sanfte Bewegungstherapie, wie walken oder auch Atemübungen sind absolut empfehlenswert. Sonnengrüße und schweißtreibende Sportarten sind eher kontraproduktiv.


· Ein kühlendes “Mondbad”, bei einem späten Spaziergang hat kühlende Qualität und daher empfohlen, sowie auch eine ausreichende Schlafzeit, von 7–8 Stunden während der Nacht.


· Ein in Sesamöl getränkter Tampon kann die vaginale Trockenheit verbessern.


· Panchakarma Detox einmal im Jahr wird Sie ganz einfach durch diese Phase segeln lassen.


· Pflanzen, wie shatavari, ashwaganda, ashoka, brahmi, sariva, amla, und viele andere Pflanzenzubereitungen werden bei Beschwerden in der Menopause erfolgreich eingesetzt.


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Autorin: Mag. pharm. Claudia Gnant

Ayurveda Praktikerin

Studentin der Ayurveda Medizin

Dozentin an der Europäischen Akademie für Ayurveda

Apothekerin & Pharmazeutin




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