Ein Geschenk an Dich!

Aktualisiert: Feb 12

Anleitung zur ayurvedischen Selbstmassage


Warum bis zum Valentinstag warten, wenn wir uns doch selbst beschenken können?


Ganzkörpermassagen mit pflanzlichen Ölen gehören zu den wichtigsten therapeutischen Maßnahmen im Ayurveda. Die beruhigende, entschlackende und verjüngende Wirkung kann durch regelmäßige Anwendung auch selbst erreicht werden! Wir zeigen Dir, wie Du es in den Alltag integrierst und durchführst.





Eine Ayurveda Selbstmassage reinigt und harmonisiert Körper und Geist. Der Kreislauf wird angeregt, Schlacken in den Zellen gelockert und leichter ausgeschieden. Die Ayurveda Selbstmassage regeneriert die Haut, beruhigt das Nervensystem, kräftigt die Muskulatur und fördert das Immunsystem– ganz im Sinne des Ayurveda –für ein langes, gesundes Leben.


Ayurveda Massagen wirken besonders ausgleichend auf das Vata-Dosha, das am meisten gestörte Dosha unserer Zeit! Stress und Hektik vermehren Vata, das Luftprinzip und stören dadurch unser Gleichgewicht.


Welches Öl für die Ayurveda Selbstmassage

Am besten verwendet man Sesamöl – durch seine wärmende, ausgleichende und belebende Wirkung eignet es sich besonders für Vata-Konstitutionen. Das Öl sollte (am besten im Wasserbad) auf ca. 40° erwärmt werden. Pitta-Menschen können stattdessen auch Kokos- oder Sonnenblumenöl, Kapha z.B. Mais-Öl verwenden. Auf Bio-Qualität achten!


Praktische Hinweise


· Der ideale Zeitpunkt für die Selbstmassage ist morgens, idealerweise 1- 2 Mal pro Woche, für etwa 5 bis 10 Minuten.

· Der Raum sollte wohltemperiert sein, als Unterlage eignet sich ein altes Handtuch.

Anleitung für eine ayurvedische Selbstmassage


- mit der flachen Hand und mäßigem Druck massieren

- beginne beim Kopf- ein paar Tropfen Öl in die Hand und am Scheitelpunkt einmassieren, in kreisförmigen Bewegungen die Kopfhaut massieren

- Kopf nach vorne beugen und vom Nacken aufwärts streichen

- die Dauer der Kopf-Massage soll ebenso lange sein wie für den restlichen Körper


- danach Gesicht, Kiefergelenk, Hals und Ohren mit sanften Bewegungen massieren

- Schultern, Ellenbogen und Handgelenke kreisend einölen

- Ober-und Unterarme in langen Strichen mit Betonung zum Herzen massieren

- Finger einzeln ausstreichen


- Beine analog der Arme massieren (Hüfte, Knie, Knöchel kreisförmig, Unter- und Oberschenkel mit langen Strichen), Achillessehne nicht vergessen!

- Fußsohlen kräftig mit der Handfläche massieren


- Brust- (Herz) und Bauchpartie mit zarten Kreisbewegungen einölen


- zum Abschluss mit der Fingerkuppe des kleinen -oder Ringfingers einen Tropfen Öl in jedes Ohr und Nasenloch geben. Das schützt vor dem Eindringen von Bakterien und Viren.

Nach der Massage in einen öl-unempfindlichen Bademantel hüllen, nach ca. 20 min mit wenig Duschgel oder Seife warm duschen. Es bleibt ein angenehmer, feiner Schutzfilm auf der Haut, der uns hilft uns besser von der Umwelt abzugrenzen und zu erden.


Bei akuten Infekten, rheumatischen Beschwerden und Hautkrankheiten sind Öl-Massagen nicht zuträglich. Wir beraten Dich gerne!


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